Bisher erreicht:

Die € 16 Millionen „Anlass-Flächenwidmung“ (Wertzuwachs der Grundstücke durch Umwidmung von Grünland in Bauland) ist noch nicht erfolgt und wurde aufgrund Ihrer rekordverdächtigen Aktivitäten und der rechtlichen Bedenken auch noch nicht dem Wiener Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt!

4.000 Anrainer/Innen haben die Petition „Pro Wilhelminenberg 2030“ gegen die durch die Stadt Wien und Investoren geplante Umwidmung zur Massivverbauung in Ottakring (Gallitzinstraße 8-16) im UNESCO Biosphärenpark Wienerwald unterschrieben und eine signifikante Redimensionierung durch beschränkende Vorgaben der Umwidmung des Projektes gefordert.  Daher empfahl der Petitionsausschuss des Gemeinderates am 30. Jänner 2018 der zuständigen Planungsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag. Maria Vassilakou, dass „eine bestmögliche Abstimmung der gesamtstädtischen Interessen mit jenen des Bezirks und der Anrainer/Innen sicherzustellen ist.

Zusätzlich zu den 4000 Unterstützer/innen hat eine rekordverdächtige Anzahl von weiteren mehr als 1200 (!) Bewohner/innen persönliche Stellungnahmen gegen den standortfremden Flächenwidmungs- und Bebauungsplanentwurf Nr. 8197 bei der Stadt Wien (MA21) eingebracht.
Die Anrainer/innen haben kein Verständnis dafür, dass sich der Ottakringer Bezirksvorsteher Prokop (SPÖ) – trotz eines juristischen Gutachtens, das tiefgreifende rechtliche Bedenken feststellte – einerseits für eine standortunverträgliche Massivverbauung mit „Anlass-Flächenwidmung“ für stadtnahe Bauträger einsetzt und sich andererseits aber mit der vorgeschobenen Stadtverfassung gegen die eigene Bezirks-Bevölkerung und eine geforderte Bürgerversammlung stellt.  Wir fragen uns, warum es in anderen SPÖ-geführten Bezirken Wiens (z.B. Alsergrund) möglich ist, zu geplanten Bauprojekten, ohne gegen von Herrn BV Prokop und Frau Klubobfrau Haase behauptete gesetzliche Regelungen zu verstoßen, eine Bürgerversammlung einzuberufen und den Dialog zu führen, nicht jedoch in Ottakring eine Bürgerversammlung zu diesem Projekt abgehalten werden kann?

Wir hingegen stehen weiterhin für eine aktive Bürgerbeteiligung und für ein gesundes Miteinander – zum Wohle der eingesessenen Alt- und kommenden Neu-Ottakringer und erneuern unsere 10 Forderungen für echte Bürgerbeteiligung statt Pseudo-Partizipation in Wien („Ottakringer Bürgerappell“).

Als Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ fordern wir weiterhin eine komplette Überarbeitung des Planentwurfes („weniger, niedriger, lockerer“ – zur ökologischen Wohnraumschaffung im ortsüblichen Einklang mit der Natur des Grüngürtels der Schutzzone UNESCO Biosphärenpark Wienerwald und ein langfristiges Zukunfts-Perspektivenkonzept 2030) unter umfassender Bürgerbeteiligung, d.h. nachgewiesene Einarbeitung der mehr als 1200 Stellungnahmen, die Einarbeitung sämtlicher vorhandener Gutachten in den Plan, eine Bürgerversammlung und einen Neustart des Flächenwidmungsverfahrens.

Wir bleiben dran – für ehrliche, transparente und echte Bürgerbeteiligung in Ottakring!

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Danke, dass Sie uns zur geplanten Verbauung mit 82,39% Ihre klare Präferenz (!) für die Option A mitgeteilt haben.
Das eindeutige Ergebnis haben wir beim „Gründruck Tisch“ den politisch Verantwortlichen am 5. April 2018 mitgeteilt.

Partizipative Bürger/innenbeteiligung – Danke, dass Sie online mitgestimmt haben!

Jetzt ist die Zeit zu handeln, wenn die Bagger auffahren, ist es zu spät! Helfen Sie mit Ihrer UNTERSTÜTZUNG mit, dieses massive Großprojekt signifikant auf Standortverträglichkeit zu redimensionieren. DANKE!

Wahlempfehlung der Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ – Option A:

  • Adaption der von der Stadt Wien vorgeschlagenen Umwidmung des Flächenwidmungsplans („Gründruck“) im Sinne der Forderungen der Bevölkerung nach „weniger, niedriger, lockerer“ (Bauklasse I, max. 25% Flächenverdichtung), weil 4000 Unterschriften ein klarer Auftrag zur Mitbestimmung sind.
  • „Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“ als Kompromisslösung einer kooperativen Planung, weil sie standortverträglich ist und die Interessen der Alt- und Neu-Ottakringer (bewegtes Lernen, Urban Gardening & Cooling, Sportplätze, Naturbiotop, Frei- & Grünflächen, KiGa, …) ausgleichend berücksichtigt.
  • Schutz des UNESCO Biosphärenparks und Grüngürtels statt großflächiger Bodenversiegelung, weil uns unsere Umwelt, Freiflächen und Grünräume ein Anliegen sind und wir, aus stadtklimatischer Sicht, Lebensoasen in ausgewiesenen Schutzgebieten gegen weitere permanente Versiegelungen sichern wollen.

Option A
Vorschlag: „Pro Wilhelminenberg 2030“

Bürgerinitiative Pro Wilhelminenberg 2030 - Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings
„Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“:
Bauklasse I (7.5m Gebäudehöhe),
25% Flächenverdichtung, 50 Wohnungen
(50% betreut und sozial gefördert)
Option B
Vorschlag: "Stadt Wien und Investoren"

Stadt Wien und Investoren - Massivverbauung
„Gallitzinstraße 8-16“:
Bis Bauklasse III (bis 16m Gebäudehöhe);
Bis 70% Flächenverdichtung, 200 Wohnungen
(50% sozial gefördert)

Die Zukunft am Wilhelminenberg: Stimmen Sie mit!


P.S. 1:

Bevor die letzten Grün- und Freiflächen des Schutzgürtels des UNESCO Biosphärenpark Wienerwald durch standortfremde Bestimmungen der Stadt und gegen die „Urban Heat Strategie“ (!) verbaut werden, sollten wohl eher 1000ha unbebauter Fläche als Baulandreserven im Stadtgebiet genutzt werden, leerstehende Gemeindewohnungen bewirtschaftet, die tausenden brachliegenden Dachgeschosse ausgebaut, und bereits erschlossene Flächen wie z.B. Dächer von Supermärkten und Einkaufszentren überbaut werden. 

Erst wenn diese Prioritäten abgearbeitet sind, sollte die Verbauung und Versiegelung der letzten Grün- und Freiflächen in Ottakring angedacht werden, aber zumindest umwelt- und standortverträglich.

P.S. 2: Zur Info, unserem Qualitätsanspruch folgend, führen wir parallel eine weitere nicht-anonymisierte online Befragung durch.  Dort muss sich jede/r zu erkennen geben, womit sich eine transparente Ehrlichkeit für alle ergibt.
Daher ist das derzeitige Ergebnisse der Abstimmung mit ca. 85% für Option A und ca. 15% für Option B auch repräsentativ und im Einklang mit den zahlreichen Gesprächen und Unterstützungserklärungen zu den wahren Interessen der Bevölkerung.

Rückfragen & Kontakt:
Prowilhelminenberg2030@aon.at