Die Mission

Knapp 4000 Anrainer/Innen haben die Petition „Pro Wilhelminenberg 2030“ gegen die geplante Massivverbauung (10 Bau-Blöcke mit mehreren zumindest 5-geschoßigen Bauklasse III-Monolithen mit 16m Gebäudehöhe) in Ottakring am Fuße des Wilhelminenbergs (Gallitzinstraße 8-16) im UNESCO Biosphärenpark Wienerwald unterschrieben und eine signifikante Redimensionierung durch beschränkende Vorgaben der Umwidmung des Projektes gefordert. Daher empfahl der Petitionsausschuss des Gemeinderates am 30. Jänner 2018 der zuständigen Planungsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.ra. Maria Vassilakou, dass „eine bestmögliche Abstimmung der gesamtstädtischen Interessen mit jenen des Bezirks und der Anrainer/innen sicherzustellen ist.“ Ein klares Eingeständnis, das dies bisher noch nicht geschah. 

„Die überparteiliche Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ fordert daher einen wirklichen kooperativen Planungsprozess.

Dieser darf nicht wie bisher nur zwischen Bezirk, MA 21 und selektierten Bauträgern in Form einer „Wunsch-Widmung“ erfolgen, sondern muss endlich auch ernsthaft unter aktiver Partizipation der Bürger/innen erfolgen.

Die derzeit geplante Massivverbauung mit der für Ende August 2018 erwarteten Veröffentlichung des „Rotdrucks“ im Flächenwidmungsverfahren wird klar abgelehnt und eine signifikante Redimensionierung des Projektes („weniger, niedriger, weniger dicht“) im Einklang mit dem UNESCO Biosphärenpark Wienerwald gefordert.

Das von der Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ alternativ zur von rot/grün geplanten Massivverbauung entwickelte Kompromisskonzept „Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“ würde sowohl sozial geförderten Wohnbau in einem standortverträglichen Ausmaß (BK I, 25% Flächenverdichtung) als auch aktive Rücksichtsnahme auf die Natur im Sinne der Urban Heat Strategy ermöglichen und wurde von der Bevölkerung mit 82% auch klar bevorzugt.

Wir halten daher unsere 5 Forderungen vollinhaltlich aufrecht und stehen der Stadt und dem Bezirk weiterhin für Gespräche zur Verfügung, um gemeinsam VOR Veröffentlichung des Rotdruckes an einem tragfähigen Konzept mit minimaler permanenter Bodenversiegelung als Aushängeschild für unser Ottakring und für Wien zu arbeiten. Hierzu haben wir ein von uns entwickeltes Entwurfskonzept samt Finanzierung als Diskussionsgrundlage („Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“) wiederholt präsentiert.

5 Forderungen

  1. Die Entwicklung eines Perspektivenkonzeptes „Pro Wilhelminenberg 2030“ zur Erhaltung des Wilhelminenbergs als einmaliges Wohn-, Erholungsgebiet und Grünoase mit Grünflächen, Freiräumen, Weingärten, Wald und Wiesen
  2. Bürgerbeteiligung und bindende Abstimmung der Anrainerinnen und Anrainer über das Perspektivenkonzept „Pro Wilhelminenberg 2030“
  3. Die Ablehnung der Umwidmung für das Großprojekt (16.300 m2, BK III – 16m; bis zu 70% Flächenverdichtung) im Grünland des UNESCO Biosphärenparks Wienerwald, Gallitzinstraße 8-16, 1160 Wien und Redimensionierung auf ein standortübliches Ausmaß (BK I; 25% Flächenverdichtung)
  4. Die Erstellung eines Verkehrskonzeptes zur Lösung der bestehenden Verkehrsproblematik
  5. Abhaltung eines „Pro-Wilhelminenberg“-Gipfels zur Findung von Alternativen für das Areal   Langversion Petitionstext Pro Wilhelminenberg 2030.pdf Hintergrundinformation zur Petition Pro Wilhelminenberg 2030

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Büro Ottakring

Mag. Christian-André Weinberger, CSE
Gallitzinstraße 95/Top 8
1160 Vienna / Austria

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